Wie bauen Sie Ihr Haussicherheitssystem erfolgreich ein?

Die Installation Ihrer Hausalarmanlage: Ein Schritt, den Sie nicht unterschätzen und unbedingt korrekt ausführen sollten! Denn der Schutz und somit die Sicherheit Ihres Hauses kann nur zu 100 % gewährleistet werden, wenn die Alarmanlage richtig installiert wurde. Die gute Nachricht ist: Die Installation der heutigen Sicherheitsanlagen war noch nie so einfach.

Wer kümmert sich um die Installation der Hausalarmanlage?

Es gibt zwei verschiedene Möglichkeiten: Zum einen können Sie selbst das Sicherheitssystem in Ihrem Haus installieren, oder Sie vertrauen die Installation nach einem erfolgten Kostenvoranschlag einem professionellen Fachmann an, welcher sich um die Installation kümmert.

Die Wahl hängt ganz von dem ausgewählten Sicherheitssystem ab! Hierbei spielen die verschiedenen Aspekte wie der Preis (die Installation durch einen Fachmann ist mit erheblichen Kosten verbunden), die Komplexität und die Flexibilität der Alarmanlage, die vorgesehene Art der Installation sowie ob drahtlos oder kabelgebunden eine entscheidende Rolle.

Drahtlose Alarmanlagen hingegen sind einfacher zu installieren und für niedrigere Preise zu erhalten. Diese können Sie auch selbst installieren und somit fallen die Kosten für einen Installateur weg! Beachten Sie jedoch: Es werden Kosten für eine Fernüberwachung durch eine Sicherheitsfirma auf Sie zukommen. Auch hier gilt, dass Sie zuerst ein Kostenvoranschlag anfordern sollten, bevor Sie ein Angebot eingehen.

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Ein kabelgebundenes Haussicherheitssystem ist mit einer komplizierten Installation verbunden, welche von einem Spezialisten übernommen werden sollte. Diese Arbeit umfasst eine gewisse Gebühr, welche Sie bei Ihrer Kaufentscheidung berücksichtigen sollten.

Die Installation Ihrer Hausalarmanlage: Sie sind dran

Angenommen, Sie haben sich für eine drahtlose Sicherheitsanlage entschieden, welche Sie eigenständig einbauen können.

Die verschiedenen Bestandteile des Alarmpakets werden mithilfe von Schrauben, Dübeln und einem Schraubendreher an der gewünschten Stelle im Haus befestigt. Bestimmte Modelle von Alarmmeldern können sogar an der Wand oder Decke befestigt werden (wie ein Feuermelder ausgestattet mit einer eigenen Alarmsirene).

Dieser Vorgang erfordert folglich keinen elektrischen Einbau! Der Zentralarm, der Alarmmelder (kann sowohl Bewegungsmelder als auch Öffnungsmelder sein), die Sirene und die Kamera: Jedes dieser Elemente arbeiten mit oder laufen auf Batterien.

Die Nutzung von Videoüberwachung zur Erhöhung des Einbruchschutzes erfreut sich in deutschen Haushalten zunehmend großer Beliebtheit. Trotz der sich erhöhenden Anzahl von Einbrüchen ist die Zahl der erfolgreichen Einbrüche in den letzten Jahren daher deutlich zurückgegangen, da Einbrecher im Durchschnitt nach 3-5 Minuten aufgeben und sich aus dem Staub machen.

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Jedes unserer Sicherheitsprodukte wurde bei der Entwicklung auf einen schnellen Einbau ausgelegt, welchen Sie somit auch ohne bestimmte Werkzeuge einfach selbst durchführen können.

Ein erfolgreicher Einbau, oder: wie Sie den Einbruchschutz Ihres Hauses sicherstellen

Bevor Sie mit dem Einbau des Alarmsystem beginnen, sollten Sie sorgfältig über eine sinnvolle Anordnung der Alarmanlage nachdenken:

  • Den Aufbau Ihrer Wohnung/Ihres Hauses

  • Die Anzahl der überwachten Räume und aller Öffnungen (Fenster und Türen)

  • Eventuell den abgedeckten Bereich durch das WLAN

  • Den geschützten Außenbereich

  • Die Art der Erkennung (Bewegungsmelder, Öffnungsmelder)

  • Die beste Platzierung der verschiedenen Bestandteile des Alarmsystems (Winkel, Reichweite, Zweck)

Sie sollten sich beispielsweise im Vorfeld überlegen, ob Sie eine ausschließlich eine Innenkamera oder auch eine Außenkamera einbauen möchten. Diese Entscheidung ist ebenso wie die Frage nach der Wahl des Sicherheitssystems sehr individuell zu betrachten, da jede Wohnung anders aufgebaut ist, und Sie beispielsweise ein anderes Sicherheitsgefühl empfinden könnten als andere. Das liegt zum einen an persönlichen Erfahrungen, aber auch an dem Standort: In Deutschland gibt es sogenannte Tarifzonen, welche das Einbruchsrisiko für verschiedene Orte bestimmt. Während kleine Orte sich meist eher auf den unteren Rängen befinden, sind große Städte wie Berlin oder Frankfurt einer höheren Einbruchsgefahr ausgesetzt.

Bei der Überlegung, ob Sie ausschließlich eine Innenkamera oder zusätzlich noch eine Außenkamera einbauen sollten, kann es hilfreich sein, sich in die Lage des Einbrechers zu versetzen. Wenn Sie keinen Garten besitzen, ist es vielleicht nicht unbedingt notwendig. Wenn Sie hingegen im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses wohnen und beispielsweise ein Fenster leicht zugänglich für einen Einbrecher wäre, kann eine Außenkamera eine sinnvolle Investition darstellen. Wenn Sie auf einem größeren Grundstück mit Haus inklusive Garten wohnen, ist eine Außenkamera für die frühzeitige Erkennung eines Einbruchs ebenfalls hilfreich.

Mit der Befolgung einiger simpler Tipps können Sie auch mit erfolgreich eingebauter Alarmanlage den Versuch eines Einbruchs verhindern. Beispielsweise sollten Sie stets vor dem Verlassen Ihres Hauses sicherstellen, dass alle Fenster vollständig geschlossen sind und alle Türen gut verriegelt und nicht bloß ins Schloss gezogen wurden. Für Besitzer eines Kellers ist es zudem ratsam, alle Zugänge doppelt zu sichern. Ähnlich verhält es sich mit dem gerne genutzten Verstecken eines Schlüssels, wenn nur ein kurzer Gang zum nächsten Backer geplant ist oder ein Geheimversteck für einen Ersatzschlüssel genutzt wird: Die meisten Einbrecher kennen die typischen Verstecke und diese Methode kann Ihnen somit schnell zum Verhängnis werden.

Wenn Sie für einige Zeit in den Urlaub fahren oder eine geschäftliche Reise für ein paar Tage vornehmen, können Sie mithilfe von Nachbarn oder Freunden und den folgenden Vorgehensweisen einen Einbruch verhindern.

Beispielsweise sollten Sie darauf achten, Ihren Briefkasten regelmäßig zu leeren und Ihren Garten zu pflegen sowie die Mülltonnen nach der Leerung am selben Tag wieder an den gewohnten Platz zu stellen. Des Weiteren sollten Sie Ihre Rollläden oder Gardinen im Falle von Abwesenheit nicht zuziehen, was einerseits jedem einen freien Blick in Ihre Wohnung geben mag, andererseits aber den Einbrechern vermitteln könnte, dass aktuell niemand zu Hause ist.

Außerdem können Sie Energiesparlampen in gewissen Räumen anbringen, an denen Sie normalerweise die meiste Zeit verbringen (Wohnzimmer, Küche, Arbeitszimmer). Wenn Sie Ihr Zuhause zu einem Smart Home eingerichtet haben, sind Sie noch nicht einmal auf externe Hilfe angewiesen: Sie können die Beleuchtung selbst steuern und somit am Abend Ihre Anwesenheit vortäuschen und die Beleuchtung sicher und unkompliziert jederzeit per Handy kontrollieren. Gleiches gilt für Geräusche wie beispielsweise ein Radio, welches Sie je nach Funktionen ebenso per Smart Home kontrollieren können und auch eine abschreckende Wirkung auf Einbrecher haben können. Mit der Smarten Innen Alarmsirene von Netatmo können Sie von verschiedenen Alltagsgeräuschen auswählen, um Ihre Anwesenheit zu simulieren. Auch die eben genannten Rollläden können inzwischen per Smart Home Anwendung auf dem Handy kontrolliert werden und somit einen größeren Schutz bieten.

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Um einen Fehlkauf zu vermeiden, können Sie auch ein intelligentes drahtloses Alarmsystem zu einem angemessenen Preis kaufen. Die einzelnen Bestandteile dieser Systeme zur Gewährleistung der Sicherheit (Melder, Sirene, Kamera) arbeiten interaktiv miteinander zusammen und tauschen Informationen aus, um Ihr Haus zu schützen. Was noch besser ist: Sie können Ihr Sicherheitssystem für zuhause von jedem beliebigen Ort aus steuern und somit die Sicherheit Ihres Hauses jederzeit überwachen und gewährleisten.