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Videoüberwachung

Die Videoüberwachung soll mit Kameras die Vorgänge in einem bestimmten Bereich überwachen. Die Videoüberwachung kann für öffentliche und gewerbliche Räume oder für private Grundstücke eingesetzt werden. Sie kann verschiedene Zwecke haben, zielt aber im Allgemeinen darauf ab, Schäden und Eindringen in einen Ort zu verhindern. Die Videoüberwachung kann auch zusätzlich zu einem kompletteren Alarm- oder Sicherheitssystem eingesetzt werden.

Warum soll man eine Videoüberwachung installieren?

Der Zweck eines Überwachungssystems auf der Grundlage von Sicherheitskameras kann je nach Standort (innen, außen) und insbesondere je nach dem Kontext der Überwachung unterschiedlich sein: für eine Privatperson, einen Geschäftsbetrieb oder eine Behörde. Der Hauptzweck einer Überwachungskamera ist es, die Sicherheit von Eigentum im und am Haus zu gewährleisten. Ziel ist es, das Eindringen von Einbrechern zu verhindern. So kann die Kamera zur Abschreckung sichtbar sein oder die Bewohner bei einem Einbruch durch einen akustischen Alarm, Telefonalarm oder über eine App warnen. Die Videoüberwachung kann durch einen externen Sicherheitsdienst erfolgen, der im Alarmfall eingreift.
  • Installation eines Videoüberwachungssystems für Geschäftsleute
Dabei kann eine Kamera die Ein- und Ausgänge eines Betriebes kontrollieren, aber auch einen Geschäftsraum, eine Boutique oder ein Warenlager sichern. Ein solches Überwachungssystem gewährleistet daher sowohl die Sicherheit des Personals als auch die Integrität der Einrichtung und der Vorräte. Die Videoüberwachung ist auch bei Diebstahl oder Katastrophen unerlässlich, um Beweise zu sammeln, Verdächtige zu identifizieren oder einer Versicherung einen Einbruch nachzuweisen.
  • Videoüberwachung auf öffentlichen Straßen
Auf öffentlichen Straßen ist das Ziel von Überwachungskameras vor allem eine Abschreckung. Sie sollen die Kriminalität verringern und die Sicherheit der Personen an einem Ort gewährleisten. Im Allgemeinen sichtbar und von der Gemeinde genehmigt können sie in sensiblen Bereichen oder allgemein in stark frequentierten Bereichen eingesetzt werden.

Was sind Videoüberwachungs-Systeme?

Eine Videoüberwachungsanlage besteht aus mindestens drei Elementen: einer Kamera, einem Videoüberwachungsmonitor zur Anzeige der aufgenommenen Bilder und einem Management-Tool. Der Monitor kann ein spezieller Bildschirm oder einfach ein Computer- oder Smartphone-Bildschirm sein. Das Management-Tool besteht aus einem Recorder und/oder einem Speicherort für Daten (Cloud, Server, etc.). Das Überwachungssystem kann ergänzt werden durch weitere Kameras, einen Alarm oder eine Sirene, einen Bewegungsmelder, usw.

Sie können die Videoüberwachung selbst managen oder ein Videoüberwachungsunternehmen damit beauftragen. Es übernimmt die Installation eines auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Sicherheitssystems und kümmert sich auf Wunsch um die Überwachung der aufgenommenen Videos auf einem Monitor, kontinuierlich oder im Falle einer durch den Bewegungsmelder oder akustischen Alarm ausgelösten Warnung. Entdecken Sie all unsere Produkte

Die verschiedenen Typen einer Überwachungskamera

Es gibt viele Modelle an Überwachungskameras. Je nach Ihrem Bedarf, den Risiken, dem zu überwachenden Ort und seinen Vorschriften wählen Sie das bestgeeignete System.

Auf dem Markt gibt es zwei Arten von Kameras: die analoge Kamera oder die IP-Kamera. Die erste ist über ein Kabel mit einem Monitor und einem Recorder verbunden. Es ist das klassischste Modell. IP-Kameras sind über eine gesicherte Verbindung mit dem Internet verbunden. So kann man das Video aus der Ferne und auf verschiedenen Monitoren (Smartphone, Tablet, Laptop…) betrachten. IP-Kameras nützen Ethernet und WLAN für mehr Vielseitigkeit.

Sie können auch zwischen einem kabelgebundenen Kameramodell und einem drahtlosen Produkt wählen. Eine kabelgebundene Kamera wird über ein Kabel mit dem Videoüberwachungssystem verbunden. Dafür ist eine komplexere Installation erforderlich, die aber eine optimale Bildqualität garantiert. Eine drahtlose Kamera ist einfacher zu montieren und kann im Handumdrehen installiert werden.

Sobald Sie Ihren Kameratyp gewählt haben, sollten Sie noch das Videoüberwachungszubehör wählen, das für Ihren Fall am besten geeignet ist. Auffällige und abschreckende Kamera, oder eher versteckt? Motorisierte Kamera, Weitwinkelobjektiv, Bewegungsmelder, innen oder außen? Welche Stromversorgung, welche Art der Befestigung?

Berücksichtigen Sie die Umgebungsbedingungen, um das geeignetste Videoüberwachungskit zu finden. Wählen Sie vorzugsweise eine Infrarotkamera, die tagsüber und nachts filmt, bei Außenaufstellung unempfindlich gegen Witterungsbedingungen ist, eine gute Bildqualität garantiert und ein breites Blickfeld abdeckt. Eine vandalensichere Kuppel kann die Beschädigung der Kamera verhindern.

Überwachungskamera und Bildrechte und Schutz der Privatsphäre

In Deutschland regelt eine Reihe von Gesetzen, wer eine Videoüberwachung wie und wo einsetzen darf. Die Anbringung eines Kameraüberwachungssystems muss die Privatsphäre schützen und die Bildrechte anderer beachten.

Bei Videoüberwachung im öffentlichen Raum sind zwei wesentliche Punkte zu unterscheiden: entstehen bei der Überwachung keine personenbeziehbaren Bilder (z.B. Übersichtsbilder), sind keinerlei rechtliche Einschränkungen zu beachten. Sind allerdings eindeutig Personen zu erkennen, ist bei der Videoüberwachung der Datenschutz zu beachten. Um Überwachungskameras im öffentlichen Raum zu installieren, muss eine Genehmigung vorliegen. Außerdem darf jede Kamera nur den öffentlichen Bereich aufnehmen, die Nutzer des Ortes müssen über die Einrichtung der Überwachung informiert sein und die von der Kamera aufgenommenen Bilder müssen eine begrenzte Aufbewahrungszeit haben.

Auch die Videoüberwachung für den professionellen Einsatz unterliegt strengen Vorschriften. Eine Kamera darf die öffentliche Straße nicht filmen und selbst eine Außenanlage muss auf die Umgebung eines Lokals oder die Fassade des Gebäudes beschränkt sein. Kameras am Arbeitsplatz sind nur erlaubt, wenn kein anderes effizientes Mittel zur Verfügung steht, das den gleichen Zweck erfüllt. Die Mitarbeiter und Benutzer des überwachten Bereichs müssen über das Vorhandensein und den Zweck der Überwachungskameras informiert sein. Darüber hinaus müssen die Aufnahmen geschützt sein und regelmäßig gelöscht werden. Ein Lager darf zwar ohne besondere Genehmigung mit einem Videoüberwachungssystem ausgestattet werden, aber bei einem gewerblichen Gebäude mit Publikumsverkehr ist dies nicht ohne weiteres der Fall.

Die Installation einer Videoüberwachungskamera in Ihrem Haus ist einfacher, aber auch hier gelten einige Regeln. Eine Privatperson darf mit einer Kamera nur Bilder auf ihrem eigenen Grundstück oder in der unmittelbaren Umgebung aufnehmen, ohne Blick auf die öffentliche Straße oder das Eigentum eines anderen. Im Innenbereich muss die Kameraüberwachung die Bildrechte von Familienmitgliedern und Gästen respektieren. Das Hauspersonal oder gelegentliche Dienstleister müssen über die Installation einer Überwachungseinrichtung informiert werden und dürfen von der Kamera nicht kontinuierlich gefilmt werden.

Beim Einbau von Kameras in Schulen oder Krankenhäusern unterliegt die Videoüberwachung wegen der sensiblen Art der aufgenommenen Bilder noch strengeren Regeln.

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