A brand of Legrand

Rauchsensor

Ein Rauchsensor ist ein Bestandteil von Rauchmeldern. Ein Rauchmelder - oder Brandmelder - hat die Aufgabe, das Auftreten von Rauch in einer Wohnung zu erfassen und die Bewohner bei Ausbruch eines Feuers zu warnen. Ein Rauchmelder verfügt neben dem Rauchsensor über einen lauten akustischen Alarm (durchschnittlich 85 Dezibel), um die Bewohner zu warnen. Die frühzeitige Meldung von Bränden durch die Erkennung von Brandgasen ermöglicht es den Bewohnern, die Wohnung zu verlassen und die Feuerwehr rasch zu informieren. Der Rauchmelder ist also weit mehr als einfaches Zubehör: er hilft dabei, Leben zu retten.

Funktionsweise eines Rauchsensors

Der Rauchsensor ist die Komponente des Rauchmelders, die gefährliche Brand- und Rauchgase entdeckt. Wegen der Radioaktivität sind Ionisationsrauchmelder in normalen Wohnungen mittlerweile verboten. Die einzigen derzeit in Wohnbereichen erlaubten Geräte sind optische und fotoelektrische Rauchmelder.
  • Funktionsweise der optischen Erkennung
In einem optischen Rauchmelder kommt ein lichtempfindlicher Sensor zu Einsatz, der die Veränderungen eines von einer Leuchtdiode gesendeten Lichtsignals erkennt. Unter normalen Umständen - und wenn kein Rauch vorhanden ist - ist das Signal kontinuierlich und normal. Wird das Lichtsignal jedoch durch Rauchpartikel verändert, erkennt der optische Sensor eine Störung und löst den akustischen Alarm aus.

Je nach eingesetztem Modell kann dieses Verfahren leicht abweichen, aber letztlich geht es immer darum, Abweichungen eines Lichtsignals zu erkennen, das von einer Leuchtdiode abgegeben wird. Ein linearer Rauchmelder reagiert auf eine durch Rauch erzeugte Abschwächung des Lichtstrahles zwischen Leuchtdiode und dem photoelektrischen Sensor. Andere Modelle verwenden ein umgekehrtes Verfahren: unter normalen Umständen gelangen die ausgesendeten Lichtstrahlen nicht zum lichtempfindlichen Sensor. Befinden sich jedoch Rauchpartikel in der Luft, werden die ausgesendeten Lichtstrahlen durch die Rauchpartikel abgelenkt und treffen auf den optischen Sensor: der Alarm wird ausgelöst.
  • Die Stromversorgung des Rauchmelders
Einige Rauchmelder werden an das Stromnetz des Hauses angeschlossen. Doch die meisten Geräte funktionieren kabellos mit Batterien. Manche Modelle sind Alkalibatterien ausgestattet, andere mit Lithiumbatterien. Eine Alkalibatterie sollte im Durchschnitt jedes Jahr gewechselt werden. Ein akustisches Signal weist auf das Ende der Batterielebensdauer hin. Lithiumbatterien haben den Vorteil, dass sie 10 Jahre halten, sie erfordern also weniger Aufmerksamkeit. Solche Batterien können jedoch nicht ausgetauscht werden. Ist die Batterie leer, muss der komplette Rauchmelder ausgewechselt werden.

Die Wahl der Batterien ist nicht unerheblich, da sie den Preis des Feuermelders beeinflusst. Ein Modell mit Lithiumbatterie ist in der Anschaffung teurer als ein Gerät mit Alkalibatterien, andererseits jedoch auch sicherer (der Rauchmelder fällt nicht aus, wenn die Batterie leer ist). Berücksichtigt man die Kosten für Ersatzbatterien, handelt es sich langfristig sogar um die günstigere Variante.

Beachten Sie auch, dass alle Rauchmelder auf einen unterbrechungsfreien Betrieb ausgelegt sind: das Gerät benachrichtigt Sie, sobald die Batterie leer ist und kabelgebundene Geräte verfügen über eine Notfallbatterie im Falle eines Stromausfalls. Entdecken Sie all unsere Produkte

Gründe für die Installation eines Rauchmelders

Ein Rauchmelder ist unabdingbar, um die Sicherheit in Ihrem Zuhause zu gewährleisten.
  • Rauchmelderpflicht
In Deutschland müssen alle bewohnten Wohnungen mit mindestens einem Rauchwarnmelder ausgestattet sein. Alle entsprechenden Gesetzestexte haben die DIN 14676 zur Grundlage. Diese besagt: „In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut (oder angebracht) und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird.“ Alle Rauchwarnmelder, die seit August 2008 in Europa auf den Markt gebracht werden, müssen mit dem CE-Zeichen gekennzeichnet sein, die auf der Produktnorm DIN EN 14604 basiert.

Alle Eigentümer müssen ihre Häuser oder Wohnungen mit einem Rauchmelder ausstatten. Wird die Wohnung vermietet, müssen sowohl der Mieter als auch der Eigentümer gemeinsam die Konformität und einwandfreie Funktionsweise des Rauchmelders zum Zeitpunkt der Wohnungsübergabe prüfen. Die Mieter müssen anschließend die Betriebsbereitschaft der Geräte sicherstellen. Dies betrifft insbesondere die Überprüfung der Funktionsfähigkeit und den Austausch der Batterie(n).
  • Das Brandrisiko im Haushalt
Die Brandgefahr in einem Haus ist größer, als man denkt. Die Feuerwehr muss in Deutschland jedes Jahr rund 180.000 Mal ausrücken, um Brände zu löschen. Seitdem das Gesetz die Anbringung eines Rauchmelders in jedem Haus vorschreibt, ist die Zahl der Brände in den Häusern und Wohnungen jedoch deutlich zurückgegangen, und die Zahl der Opfer hat sich reduziert. So hat sich in den letzten 15 Jahren die Zahl von 800 Brandtoten im Jahr auf etwa 400 nahezu halbiert.

Denn bei Ausbruch eines Feuers ist es zumeist extrem wichtig, schnell zu reagieren. Das Feuer breitet sich rasant aus, giftige Dämpfe verdrängen allmählich die saubere Luft und verursachen Erstickungen. Aus diesem Grund ist eine frühzeitige Raucherkennung enorm wichtig, damit die Bewohner genügend Zeit haben, das Haus zu verlassen und die Rettungsdienste zu informieren.
  • Ein Rauchwarnmelder, der Sie am Tag und in der Nacht alarmiert
Die Lautstärke des Alarms ist ebenfalls ein entscheidender Faktor für die Wirksamkeit eines Rauchmelders. Die meisten brandbedingten Todesfälle treten nachts auf, wenn die Bewohner des Hauses bereits schlafen. Aus diesem Grund muss der akustische Alarm des Rauchmelders laut genug sein (mindestens 85 Dezibel), um schlafende Personen wecken und rechtzeitig warnen zu können.

Es wird fälschlicherweise angenommen, dass der Geruch von Feuer, Rauch oder Hitze ausreicht, um eine schlafende Person zu wecken. Ein Brand setzt hochgiftige und gefährliche Dämpfe frei, lange bevor die Folgen des Brandes (Hitze, Lärm) die Bewohner wecken. Ein mit einem Alarm versehener Rauchmelder erhöht somit die Chancen, rechtzeitig gewarnt zu werden und das Haus verlassen zu können.

Installation eines Rauchwarnmelders

Die Installation eines Rauchmelders ist relativ unkompliziert und kann schnell vorgenommen werden. Es ist jedoch darauf zu achten, dass das Gerät an der richtigen Stelle angebracht wird, damit es seinen Zweck erfüllen kann. Dies gilt sowohl für die Raucherkennung als auch für Wahrnehmung des Alarmsignals im Haus.
  • Den Rauchmelder installieren
Wählen Sie einen zentralen Bereich Ihrer Wohnung - wie etwa den Flur, der zu den wichtigsten Räumen führt - um den Rauchmelder zu installieren. Dabei sollte sich das Gerät in der Nähe des Hauptschlafzimmers befinden, damit der Alarm nachts gehört werden kann. Sie sollten ihn nicht in der Nähe von Badezimmer, Küche oder Waschküche anbringen: die hier entstehenden Dämpfe könnten einen Fehlalarm auslösen.

Die Position des Rauchmelders ist außerdem entscheidend für die Sicherheit des Hauses. Befestigen Sie das Gerät idealerweise an der Decke (aufgrund der Wärme steigt der Rauch nach oben), mindestens 60 cm von den Wänden entfernt. Ist eine Befestigung an der Decke nicht möglich, so können Sie ihn auch an einer Wand in der Nähe der Decke anbringen.

Diese Phase der Installation ist extrem wichtig. Nehmen Sie sich die Zeit, um die geeignete Position Ihres Rauchmelders zu bestimmen. Im Brandfall hängt die Sicherheit der Bewohner davon ab. Ist das Gerät an der falschen Stelle angebracht, erkennt der Rauchwarnmelder den Rauch möglicherweise zu spät. In diesem Fall werden Sie nicht rechtzeitig gewarnt, um das Haus verlassen oder die Feuerwehr informieren zu können.

Wenn die Wohnung groß ist oder sich über mehrere Stockwerke erstreckt, sollten mehrere Rauchmelder an strategischen Positionen angebracht werden und mindestens einer auf jeder Etage. Sie können auch Rauchmelder in der Garage oder im Keller installieren, um bei einem Brand in diesen angrenzenden Bereichen gewarnt zu werden.
  • Auswahl des geeigneten Rauchmelders
Achten Sie beim Kauf Ihres Rauchmelders darauf, dass das Gerät den gesetzlich vorgeschriebenen Normen entspricht: so sollte er mit dem CE-Zeichen versehen sein, das die Einhaltung der europäischen Norm EN 14604 garantiert. Daneben stehen verschiedene Optionen zur Auswahl: Ein Insektenschutzgitter kann nützlich sein, um Fehlalarme zu vermeiden, wohingegen eine Testtaste die Möglichkeit bietet, den Betrieb des Gerätes zu überprüfen. Einige Modelle verfügen darüber hinaus über Kohlenmonoxidmelder: dieses geruchlose und sehr gefährliche Gas kann über eine defekte Heizungsanlage in die Wohnung abgegeben werden. Im Hinblick auf Ihre Sicherheit ist diese Funktion sicherlich sinnvoll, es ist jedoch schwierig, einen geeigneten Installationsort zu finden, damit beide Meldeoptionen optimal funktionieren.

Zu den effektivsten Geräten zählen zweifellos smarte Rauchmelder. Ein smarter Rauchmelder funktioniert grundsätzlich wie ein gewöhnlicher Rauchmelder: sobald der Sensor Rauch in der Wohnung entdeckt, wird ein Alarm ausgelöst, um die Bewohner zu alarmieren. Doch daneben warnt Sie der smarte Rauchmelder zusätzlich über Ihr Smartphone (und benachrichtigt außerdem die anderen Familienmitglieder, die Sie über die App dem Rauchmelder zugeordnet haben). So werden Sie auch dann benachrichtigt, wenn Sie nicht zuhause sind, und können die Rettungskräfte von Ihrem Arbeitsplatz oder selbst aus dem Urlaub alarmieren.

Der von Netatmo angebotene smarte Rauchmelder bietet darüber hinaus weitere nützliche Funktionen, wie einen automatischen Funktionstest des Rauchmelders oder eine Benachrichtigung am Lebensende des Geräts, damit Sie wissen, wann der smarte Rauchmelder ausgetauscht werden muss.

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