A brand of Legrand

Rauchmelder

Rauchmelder sind seit bereits seit einiger Zeit in den meisten deutschen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben und ermöglichen es, den Ausbruch eines Feuers in einer Wohnung zu erkennen und die Bewohner sowohl tagsüber als auch nachts diesbezüglich zu warnen. Das Gerät, das auch als autonomer Rauchwarnmelder bezeichnet wird und sich in einem einfachen Gehäuse präsentiert, erkennt Rauch bei einem Brandausbruch im Haus und schlägt daraufhin Alarm.

Warum sollte man einen Rauchmelder installieren?

  • Weshalb ist eine Brandschutzvorrichtung erforderlich?
Das Brandrisiko in einer Wohnung stellt eine echte Gefahr dar. Im Jahr 2017 wurden deutschen Hausratsversicherungen 230.000 Feuerschäden gemeldet. Jedes Jahr sterben mehr als 350 Menschen bei Brandfällen, 80 Prozent davon an einer durch die giftigen Gase ausgelösten Vergiftung. Diese Zahlen sprechen für sich: Die Nutzer eines Wohnraums, der einem Feuer zum Opfer fällt, erkennen zu spät das Vorhandensein von Rauch im Haus. Deshalb ist es wichtig, mittels eines Rauchmelders einen Brand schnellstmöglich zu erkennen.

Außerdem geschehen 70 Prozent der Todesfälle im Zuge eines Brandes in der Nacht. Ein Alarm hätte gereicht, um die Opfer aufzuwecken und ihnen wahrscheinlich das Leben zu retten. In anderen Ländern, in denen die Installation von Feuermeldern in den Wohnungen obligatorisch ist, wurde übrigens ein Rückgang der Brandtoten um 50 Prozent beobachtet. Des Weiteren war auch die Anzahl der Feuerwehreinsätze rückläufig.
  • Zweck eines autonomen Rauchwarnmelders
Die Installation eines Rauchmelders ermöglicht es, bei Ausbruch eines Feuers frühzeitig Alarm zu schlagen. So erkennt der Melder ab Beginn des Brennvorgangs und noch bevor sich das Feuer verbreitet den ersten Rauch und warnt mittels eines akustischen Alarms. Dieser Alarm weckt die Bewohner aus ihrem Schlaf und ermöglicht es ihnen, schnell zu handeln, je nachdem, ob die Wohnung evakuiert, ein Feuerlöscher verwendet oder der Rettungsdienst unmittelbar verständigt werden muss. Der Rauchmelder reagiert äußerst frühzeitig auf Rauchpartikel und lässt daraufhin sein Warnsignal ertönen, wodurch Vergiftungen durch giftige Gase und giftigen Rauch eingeschränkt werden können.

Begrenzung des Brandrisikos im Wohnraum – was sagt das Gesetz?

In Deutschland ist die Installation eines Rauchmelders in der Wohnung für die meisten Bundesländer gesetzlich vorgeschrieben. Jede Wohnung muss demnach mit mindestens einem autonomen Rauchwarnmelder ausgestattet sein. Um die geltenden Gesetze einzuhalten, muss ein Rauchmelder zudem bestimmte Bedingungen erfüllen.

Jedes Gerät muss nämlich die CE-Kennzeichnung enthalten, die gewährleistet, dass es der europäischen Norm EN 14604 entspricht.

In einer großen oder mehrstöckigen Wohnung empfiehlt es sich außerdem, mehrere Rauchmelder und mindestens ein Gerät pro Etage anzubringen. Es handelt sich um eine grundlegende Brandschutzmaßnahme und ein wichtiges Sicherheitssiegel für die Bewohner des Hauses.

Bei Mietwohnungen sind die Eigentümer für das Anbringen des Gerätes zuständig. Die Wartung der Installation, das Wechseln der Batterien und die Überprüfung der Funktionstüchtigkeit des Rauchmelders obliegen dann jedoch in der Regel dem Mieter der Wohnung. Der Bewohner des Wohnraums, egal, ob es sich dabei um den Mieter oder Eigentümer handelt, muss seiner Versicherung in jedem Fall mittels einer Bescheinigung bestätigen, dass die Wohnung über einen Rauchmelder verfügt.

Ein weiteres erforderliches Merkmal für einen effizienten Rauchmelder besteht darin, dass der Signalton laut genug sein muss, um in allen Zimmern gehört zu werden und einen im Tiefschlaf befindlichen Bewohner aufzuwecken.

Beachten Sie außerdem, dass man teilweise zwar noch Ionisationsrauchmelder findet, auch wenn deren Herstellung in Deutschland mittlerweile verboten ist. Von diesen ist abzuraten, da sie radioaktive Bestandteile enthalten und gesundheitsschädlich sein können. Entdecken Sie all unsere Produkte

Wie funktioniert ein Rauchmelder?

Nachdem Ionisationsrauchmelder in Deutschland nicht mehr hergestellt werden dürfen, sollte man sich am besten für einen optischen Rauchmelder entscheiden. Dieser enthält einen fotoelektrischen Sensor, der die Veränderungen eines Lichtsignals, das von einer Leuchtdiode ausgesendet wird, misst. Wenn die Rauchpartikel das empfangene Signal verändern, wird der Alarm des Rauchmelders ausgelöst.

Auf diese Weise kann Rauch schon bei Schwelbränden erkannt werden, lange bevor der eigentliche Brand ausbricht. Schwelbrände decken 80 Prozent der Hausbrände ab (wobei diese Brandfälle insbesondere durch Zigaretten verursacht werden). Diese Tatsache verdeutlicht nochmals, wie wichtig es ist, seinen Wohnraum mit einem solchen Rauchmelder auszustatten.

Die Energiezufuhr der Rauchmelder kann über das Stromnetz der Wohnung erfolgen, die meisten Geräte funktionieren jedoch mit elektrischen Batterien. Einige Rauchmeldermodelle verfügen über eine Testtaste, um die Funktionstüchtigkeit des Produkts und insbesondere den akustischen Alarm zu überprüfen. Andere Melder werden mit einer Fernbedienung verkauft, was sich als praktisch erweist, wenn der Signalton im Zuge eines Fehlalarms ausgeschalten werden soll (zum Beispiel wenn der Alarm durch Wasserdampf oder Dunst vom Kochen ausgelöst wird).

Einige Rauchmelder besitzen außerdem eine Vorrichtung, die den akustischen Alarm mit einem Leuchtsignal kombiniert und möglicherweise auch vibriert, um gehörlose oder schwerhörige Personen bei Brandfällen zu warnen.

Die Installation des Rauchmelders in der Wohnung

Um die Sicherheit der Wohnung bei Bränden zu gewährleisten, muss der Rauchmelder am richtigen Ort im Haus angebracht werden. Wir empfehlen eine zentrale Position in einem Flur, nahe des wichtigsten Schlafzimmers, damit man ihn nachts hören kann. Idealerweise sollte der Rauchmelder an der Decke installiert werden, da Rauch aufgrund der Hitze für gewöhnlich nach oben steigt. Außerdem sollte er mindestens 60 cm von allen Wänden entfernt sein. Halten Sie ihn von Küche und Badezimmer fern, da diese Räume durch Wasserdampf oder Dunst vom Kochen Fehlalarme auslösen können und den Signalton umsonst erklingen lassen.

Wenn die Installation an der Decke nicht möglich ist, können Sie den Rauchmelder am oberen Wandbereich, in weniger als 30 cm Entfernung von der Decke, anbringen. Berücksichtigen Sie auch in diesem Fall, dass sich der Melder in einem zentralen Bereich des Hauses befindet, damit bei einem Brand der Alarm bis ins Schlafzimmer zu hören ist.

In Wohnungen mit einer Fläche von mehr als 60 Quadratmetern empfiehlt es sich, mehrere Rauchmelder anzubringen. So können Sie bei Ausbruch eines Feuers durch eine effektivere Erfassung schneller gewarnt werden.

Richtige Wahl des Rauchmelders

Es gibt zahlreiche verschiedene Arten von Rauchmeldern. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der gebotenen Optionen, des Preises, der Art und Lebensdauer der Batterie, der Normkennzeichnung etc. Erfahren Sie, wie Sie einen sicheren optischen Rauchmelder auswählen, der gesetzeskonform ist und die Bewohner eines Wohnraums vor gefährlichem Rauch oder Feuer schützt
  • Preis und Batterien des Geräts
Der Preis eines Rauchmelders hängt von den Produktoptionen ab, aber auch von der Art der elektrischen Batterie, die in dem Gerät zum Einsatz kommt. Ein Rauchmelder kann mit Alkalibatterien oder Lithiumbatterien ausgestattet sein. Alkalibatterien besitzen eine Lebensdauer von einem Jahr, während eine Lithiumbatterie 5 Jahre lang andauern kann. Einige Melder enthalten eine Batterie mit einer Lebensdauer von 10 Jahren, jedoch kann diese nicht ausgewechselt werden. Wenn sie entladen ist, muss deshalb auch der Rauchmelder ausgetauscht werden. Unabhängig von der Art der Batterie erklingt am Ende der Lebensdauer, wenn diese gewechselt werden muss, ein Alarm.
  • Normen für Rauchmelder
Wie bereits weiter oben erwähnt, müssen Sie beim Kauf des Rauchmelders darauf achten, dass dieser die CE-Kennzeichnung besitzt, die angibt, dass er der europäischen Norm EN 14604 entspricht.
  • Optionen des Rauchmelders
Ein autonomer Rauchwarnmelder kann außerdem über zusätzliche Funktionen verfügen. Dies kann ein Insektengitter oder ein Pausen-Button sein, der das Gerät für 10 Minuten stummschaltet. Die Entscheidung, ob diese Optionen für Ihren Rauchmelder von Nutzen sind, liegt ganz bei Ihnen.

Einige Rauchwarnmelder tragen den Vermerk „kann in einem Wohnwagen installiert werden“. Dies bedeutet, dass das Gerät zusätzlichen Tests unterzogen wurde, um seine Widerstandsfähigkeit in Bezug auf Temperaturunterschiede zu überprüfen. Ein solcher autonomer Rauchwarnmelder kann sich als nützlich erweisen, wenn Sie oft mit dem Wohnwagen unterwegs sind, um bei dem möglichen Auftreten von Rauch gewarnt zu werden.

In manchen Fällen ist es sinnvoll, mehrere autonome Rauchwarnmelder anzuschließen. Bei Erkennung von ungewöhnlichem Rauch aktivieren die Geräte gleichzeitig ihre Signalvorrichtung. In einem großen Haus mit mehreren Etagen ermöglicht dies beispielsweise, auch die Personen zu warnen, deren Schlafzimmer sich in der oberen Etage befindet.

Rauchmelder sind auch als smarte Geräte verfügbar. In diesem Fall setzt Sie der Rauchmelder nicht nur mittels eines Signaltons über das Vorhandensein von Rauch in Kenntnis, sondern sendet Ihnen über eine App außerdem eine Warnung auf Ihr Smartphone. Diese Benachrichtigung stellt eine zusätzliche Sicherheit dar und warnt Sie, wenn Sie bei einer Gefahr in den Wohnräumen gerade nicht zu Hause sind. Somit können Sie den Eigentümer oder Ihre Familie informieren und möglicherweise den Rettungsdienst verständigen. Wenn Sie den Rauchmelder in eine Smart Home-Vorrichtung integrieren, kann ein vorgefasstes Szenario bei Gefahrensituationen das Einschalten der Beleuchtung und die Öffnung der Rollläden oder der Fenster vorsehen, wenn der Alarm des Melders erklingt. Dies erleichtert die Evakuierung der im Wohnraum befindlichen Personen und den Zugang des Rettungsdienstes.

Einige Geräte führen auch eine doppelte Funktion aus und kombinieren Rauchmelder mit Kohlenmonoxid-Melder. Ein solches Produkt kann sich als äußerst interessant erweisen, jedoch ist es schwierig, eine Position für das Gerät zu finden, die sich für beide Aufgaben eignet.

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