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IFTTT

IFTTT ist die Abkürzung des englischen Ausdrucks „If this, then that“, was soviel bedeutet wie „Wenn dies dann das“ oder anders gesagt „Wenn dies passiert, dann das ausführen“. Es handelt sich dabei um einen Automatisierungsdienst für verschiedene Aufgaben, der über die gleichnamige Webseite oder App gesteuert wird. Diese im Jahr 2011 in San Francisco ins Leben gerufene Software ermöglicht es den Nutzern, eine Art „automatisierter Shortcuts“ anzulegen, die verschiedene Anwendungen, smarte Geräte und Webdienste miteinander verknüpfen.
Durch die Erstellung vordefinierter Szenarien sparen Sie Zeit bezüglich der Bedienung und vermischen die Funktionen eines jeden Dienstes miteinander. IFTTT wurde zu Beginn fast ausschließlich von Experten der Web-Branche zur Online-Automatisierung von Aufgaben verwendet. Inzwischen zählt die Anwendung jedoch mehr als 11 Millionen Nutzer in der ganzen Welt.

Welchem Zweck dient IFTTT?

IFTTT automatisiert Aufgaben durch sogenannte Applets oder auch Rezepte. Bei diesen Applets handelt es sich um vordefinierte Szenarien, die je nach Aktion eine oder mehrere Aktionen eines anderen Dienstes (auch „Kanal“ genannt) im Internet oder in einer App auslösen. So können Sie zum Beispiel ein Rezept anlegen, das dieselbe Nachricht gleichzeitig auf Twitter, Facebook und LinkedIn veröffentlicht. Oder Sie erstellen ein Rezept, das Sie benachrichtigt, wenn ein YouTube-Video eines Nutzers, dem Sie folgen, veröffentlicht wird, oder aber Sie definieren ein Rezept, das automatisch jedes Foto, das Sie auf Facebook veröffentlichen, in Ihrer Dropbox abspeichert.
Es gibt bereits zahlreiche Applets, die den Nutzern von IFTTT zur Verfügung stehen. Sie können allerdings über die Schnittstelle oder App von IFTTT diese auch ändern bzw. neue Applets erstellen.
IFTTT verfolgt also den Zweck, Ihre Klicks zu optimieren, um Zeit zu sparen und repetitive Aufgaben zu vermeiden (mehrere Veröffentlichungen, Archivierung, thematisches Standby …). Dies war zumindest das ursprüngliche Ziel. Durch die steigende Anzahl von Partnerdiensten und -Apps ist die Liste der kompatiblen Dienste und Produkte mittlerweile beachtlich gestiegen. Dazu gehören unter anderem Dropbox, Blogger, Gmail, Evernote, Twitter, Facebook, Wordpress, LinkedIn, Pinterest, Tumblr, Vimeo, YouTube, MailChimp, Medium, Google Caldendar, Instagram … Mehr als 500 Dienste sind inzwischen Partner der Software und können somit in den Applets verwendet werden. Diese Zahl dürfte in den kommenden Jahren weiterhin drastisch ansteigen. Entdecken Sie all unsere Produkte

Nutzung der Seite IFTTT und Erstellung eines Rezepts

Für die Verwendung von IFTTT ist keinerlei spezifische Entwicklerkompetenz erforderlich, außerdem ist der Dienst für die Nutzer kostenfrei. Der einzige Nachteil ist, dass die Seite bis jetzt lediglich auf Englisch zur Verfügung steht. Trotzdem gestaltet sich die Nutzung einfach und intuitiv und das notwendige Vokabular ist nicht sehr umfangreich. Merken Sie sich einfach, dass das „Applet“ das zu verwendende oder zu erstellende Rezept bezeichnet, dass der „Trigger“ der Auslöser der Handlung ist (das „if this“-Element) und dass „Action“ für die Aufgabe oder Aufgaben steht (das „that“-Element), die dem Auslöser folgt/folgen. Ein „Service“ bezeichnet den Kanal, der für die Durchführung der Aktionen verwendet werden soll (Dropbox, Instagram etc.).
Damit Sie IFTTT nutzen können, müssen Sie sich zunächst ein Konto anlegen. Eine große Auswahl an nach Kategorien (Business-Tools, Fitness etc.) geordneten Applets ist bereits verfügbar, Sie können jedoch auch den Empfehlungen folgen oder sich die beliebtesten Rezepte ansehen. Zur Erstellung eines Rezepts müssen Sie einen Service (Kanal) auswählen und dann Ihren Trigger (die Bedingung) und die Aktion oder Aktionskette festlegen, die darauf folgt. Die Funktionsweise auf dem Smartphone ist identisch und der Dienst ist sowohl für Android als auch iOS verfügbar. Sie können das Programm also im Google Play Store oder bei iTunes herunterladen.
Bei Ihrer ersten Anwendung müssen Sie Ihre Anmeldedaten für jeden kompatiblen Kanal mitteilen und dem System die Genehmigung zur Ausführung der Aktionen geben, um die Aufgaben auf den verschiedenen Kanälen (soziale Netzwerke, Instagram, Gmail, Dropbox etc.) automatisieren zu können.

Steuerung von Smart-Home-Geräten

Die Entwickler und Hersteller von Smart-Home-Geräten sind sich schnell des Potenzials dieses Systems bewusst geworden. Aus diesem Grund sind auch immer mehr smarte Gegenstände und Geräte kompatibel und können in die Rezepte integriert werden.
Viele Nutzer entscheiden sich dafür, ihre Smart-Home-Geräte (smartes Thermostat, Smartwatch, verbundene Lautsprecher, smarte Alarmanlage etc.) insbesondere über Sprachassistenten für das Zuhause wie Alexa oder Google Home zu steuern. Diese völlig neue Welt öffnet sich im Speziellen dem Bereich der Hausautomatisierung und die Liste der kompatiblen Produkte wächst unaufhörlich.

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