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Gaskessel

Die meisten Haushalte in Deutschland werden über einen Gasheizkessel geheizt. Der Heizkessel erwärmt Wasser durch Verbrennung von Erdgas. Das Warmwasser wird dann über ein Netz von Rohrleitungen und Heizkörpern im Haus verteilt.

Gründe für eine Gasheizung

Gasheizkessel haben zahlreiche Vorteile gegenüber den mit Öl oder Strom betriebenen Varianten. Die Installation und Nutzung ist vergleichsweise einfach und liegt ein Anschluss an das öffentliche Gasnetz vor, benötigen Sie keinen Tank zur Speicherung des Brennstoffs. Ein Gaskessel kann an der Wand befestigt oder auf den Boden gestellt werden. Der Betrieb mit Propan ist ebenfalls möglich und in Verbindung mit einem Warmwasserspeicher oder Boiler kann er das Haus außerdem mit Warmwasser versorgen. Die anfänglichen Investitionen sind überschaubar und der Preis für Gas ist niedriger als der von Heizöl oder Strom. Aus ökologischer Sicht ist das Gas zwar ein fossiler Brennstoff, aber immer noch umweltfreundlicher als Heizöl.

Darüber hinaus ist es möglich, die Leistung des Gaskessels zu optimieren und den Wirkungsgrad zu verbessern: wenn Sie ein Thermostat installieren, können Sie die Heizung an Ihre Gewohnheiten anpassen und erhebliche Einsparungen erzielen. Außerdem können Sie Ihren Gasheizkessel mit einem Außensensor ausstatten, der die Heizung an die Außenwärme anpasst.

Die wenigen Nachteile eines Gasheizkessels können ausgeglichen werden, indem Sie sich für ein modernes Heizkesselmodell entscheiden: ein Niedertemperaturkessel oder - noch besser - ein Brennwertkessel.

Niedertemperatur-Gaskessel

Im Gegensatz zu den Gaskesseln, die noch vor 10 Jahren den Markt beherrschten, heizen Niedertemperatur-Gaskessel das Wasser im Kreislauf auf eine Temperatur von maximal 60 °C (früher waren es 90 °C). Auf diese Weise wird weniger Brennstoff benötigt, um den gleichen Wärmekomfort zu erhalten: Das Ergebnis sind Energieeinsparungen von 10 bis 15 %.

Auch die Energieeffizienz eines solchen Heizkessels ist deutlich höher als bei einem konventionellen Gaskessel. Es wird davon ausgegangen, das pro 1 kWh Verbrauch 50 % mehr Energie erzeugt wird.

Außerdem erleichtert die Förderung der Gasheizung durch Programme von Bund, Ländern, Kommunen und einzelnen Instituten Anlagenbesitzer die Anschaffung einer neuen Gasheizung. Entdecken Sie all unsere Produkte

Gas-Brennwertkessel

Eine Gasheizung mit modernem Gas-Brennwertkessel arbeitet besonders effizient und ist damit noch wirtschaftlicher und umweltschonender. Durch die Rückgewinnung der im Wasserdampf (der durch die Verbrennung entsteht) enthaltenen Wärme sind im Vergleich zu einem herkömmlichen Heizkessel Energieeinsparungen von bis zu 30 % möglich.

Mit einem Wirkungsgrad von nahezu 100 % benötigt ein Gas-Brennwertkessel weniger Brennstoff als ein konventioneller oder Niedertemperaturkessel. Dank der Förderung der Brennwerttechnik können Hausbesitzer die Investitionskosten in der Regel deutlich senken. Durch diese Zuschüsse kann ein Teil der Kosten für die Renovierung der Heizungsanlage des Hauses abgedeckt werden.

Im Rahmen der Installation eines Gas-Brennwertkessels ist die Anbringung eines PVC-Schlauch mit Saugvorrichtung oder die Änderung des Schornsteins (Rohreinzug) erforderlich. Doch ein derartiges System garantiert auch mehr Sicherheit für Ihre Heizungsanlage: ein Brennwertkessel emittiert weniger CO2 und durch den Saugnapf wird das Risiko einer Kohlenmonoxidvergiftung im Haushalt reduziert.

Zum Zeitpunkt der Installation Ihres Gas-Brennwertkessels haben Sie die Wahl zwischen zwei Gerätetypen: bodenstehend und wandhängend. Wandhängende Heizkessel benötigen weniger Platz im Haus, sollten Sie jedoch eine Garage oder einen Keller haben, bietet sich auch die bodenstehende Variante an.

Die unterschiedlichen Zuschüsse und Förderungsmöglichkeiten

  • Förderung der Gasheizung von der KfW
Die KfW-Bankengruppe stellt Förderungen in Form von Krediten und Zuschüssen bereit. Die Förderung der Gasheizung gibt es jedoch nur, wenn die Technik nach der Inbetriebnahme dauerhaft im Brennwertbetrieb arbeitet. Wer sich für die Zuschuss-Variante entscheidet, erhält eine Förderung der Gasheizung in Höhe von 10 %. Während die Bank Zuschüsse erst ab 300 Euro auszahlt, gilt eine Obergrenze von 5.000 Euro. Wer sich für ein Darlehen entscheidet, erhält bis zu 50.000 Euro in Form eines zinsgünstigen Kredits. Besonders günstig ist Förderung der Gasheizung durch niedrige Zinssätze und einen Tilgungszuschuss in Höhe von 7,5 %. Dieser reduziert den zurückzuzahlenden Betrag.
  • Förderung der Gasheizung vom BAFA
Das BAFA zahlt bis zu 2.500 Euro zur Förderung der Gasheizung, sofern Sie einen bereits vorhandenen Kessel durch einen Brennwert-Kessel ersetzen. Außerdem ist in diesem Fall als Notwendigkeit gegeben, dass Sie auch eine Solarthermieanlage installieren lassen. Somit müssen sowohl diese Installation als auch die Modernisierung der Gasheizung durchgeführt werden. Die Förderung gilt nur für den Bestandsbau und muss vor Beginn der Arbeiten eingereicht werden.
  • Bessere Konditionen für Sanierung mit Heizungspaket
Einen Zuschuss in Höhe von 15 % oder einen Tilgungszuschuss in Höhe von 12,5 % bekommen alle, die neben dem Einbau der neuen Brennwertheizung auch das alte Heizungsnetz optimieren. Voraussetzung für die Förderung der Gasheizung über das sogenannte Heizungspaket ist, dass die alte Heizung nicht auf Brennwertbasis läuft und nicht von den EnEV-Anforderungen zum Heizungstausch betroffen ist.

Die Wartung von Gas-Heizkesseln

Die jährliche Wartung Ihres Gas-Heizkessels ist nicht nur vorgeschrieben, sondern macht vor allem Sinn, um das Risiko einer Kohlenmonoxidvergiftung zu reduzieren. Dieses potenziell tödliche Gas kann beim Verbrennungsprozess von schlecht gewarteten Anlagen abgegeben werden. Nach dem Gesetz ist der Vermieter verpflichtet, die Gasheizung instandzuhalten.

Mit einer regelmäßigen Wartung gewährleisten Sie, dass Sie Ihren Heizkessel sicher nutzen. Durch den Austausch defekter Teile wird sichergestellt, dass die Anlage ordnungsgemäß und über lange Zeit hinweg funktioniert.

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