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Außenkamera

Eine Außenkamera ist Teil der meisten Videoüberwachungssysteme. Überwachungskameras werden zum Schutz öffentlicher Bereiche, gewerblicher Räumlichkeiten oder von Privatgrundstücken und Häusern eingesetzt. Sie sollen dabei helfen, Einbrüche, Diebstahl und Beschädigungen in geschlossenen oder öffentlichen Bereichen zu verhindern und die Sicherheit von Personen verbessern. Wenn Sie Ihr Haus mit einer Außenkamera versehen, können Sie das Grundstück rund um das Gebäude überwachen, die einzelnen Zugänge absichern und verhindern, dass unbefugte Personen eindringen.

Gründe für die Installation einer Sicherheitskamera im Außenbereich

Die Installation einer Überwachungskamera im Außenbereich kann mehrere Zwecke erfüllen. Zunächst einmal dient sie dem Schutz der Wertgegenstände, die im Freien gelagert werden: dabei kann es sich um Material oder Waren von Firmen oder ein Auto oder Werkzeug von Privatpersonen handeln. Eine im Freien angebrachte Überwachungskamera ermöglicht außerdem, Einbrecher beim Betreten des Grundstücks zu entdecken, noch bevor diese in das Gebäude selbst eindringen. Wird etwa eine Privatperson gewarnt, wenn Fremde den Garten betreten, kann sie reagieren, noch bevor die Täter in das Haus gelangen.
  • Eine Überwachungskamera zum Schutz gegen Einbruch
Das vorrangige Ziel einer Außenüberwachungskamera ist es, Einbrüche zu verhindern. Die Zahlen der Polizei sind besorgniserregend: Für 2017 wurden insgesamt 116.540 versuchte und vollendete Wohnungseinbrüche erfasst. Eine Sicherheitskamera ist eine effektive Möglichkeit, sich davor zu schützen. Deshalb installieren immer mehr Menschen im Außenbereich Ihrer Häuser ein Videoüberwachungssystem.
  • Eine Außenkamera, um Einbrecher zu vertreiben
Eine sichtbar angebrachte Außenkamera hält Einbrecher oftmals bereits im Vorfeld von ihrem Vorhaben ab: sie könnten befürchten, entdeckt zu werden oder eine Alarmanlage auszulösen. Denn moderne Überwachungskameras können mit einem Bewegungsmelder ausgestattet werden und Alarm schlagen, sobald eine verdächtige Bewegung erkannt wird. Wird die Kamera unscheinbar im Außenbereich angebracht, ermöglicht sie jederzeit die Überwachung des Geschehens in der Umgebung.
  • Eine Überwachungskamera, um schnell zu reagieren
Ist die Kamera mit einem Bewegungsmelder versehen, erhalten Sie im Falle eines Einbruchs eine Warnmeldung, sei es per SMS auf Ihr Telefon oder über eine spezielle App im Falle einer smarten Kamera. Auf diese Weise ermöglicht das Gerät den Bewohnern, zeitnah zu reagieren und die Polizei zu verständigen oder die Täter durch Einschalten des Flutlichts in die Flucht zu schlagen. Wenn Sie Ihre Außenkamera von einer Sicherheitsfirma installieren lassen, kann ein Mitarbeiter der Firma an Ort und Stelle geschickt werden, um sich ein Bild von der Lage zu machen und ggf. Alarm zu schlagen.
  • Videos die bei der Identifizierung helfen
Lassen sich die Einbrecher nicht von der Präsenz eines Videoüberwachungssystems abhalten, kann die Außenkamera besonders nützlich sein, um die Täter im Nachhinein zu identifizieren. Anhand des Videomaterials kann die Polizei den Verlauf des Einbruchs rekonstruieren und Verdächtige nachträglich identifizieren. Und wenn Ihr Versicherer bei der Diebstahlanzeige Nachweise verlangt, sind die Videoaufzeichnungen der Überwachungskamera ebenfalls extrem nützlich. Entdecken Sie all unsere Produkte

Die unterschiedlichen Arten von Überwachungskameras für den Außenbereich

Es werden zahlreiche Überwachungskameras mit unterschiedlichster Qualität und für verschiedene Einsatzbereiche angeboten. Einige Überwachungskameras für den Außenbereich sind eher für den gewerblichen Einsatz geeignet, andere für die Installation am Haus von Privatpersonen.
  • IP-Kamera oder Analog-Kamera, mit oder ohne Kabel
Sie haben die Wahl zwischen analogen Überwachungskameras, die mit einem Rekorder und einem Netzkabel betrieben werden, oder IP-Kameras, die sich mit dem WLAN verbinden und den Fernzugriff auf die Videoaufzeichnungen über das Internet ermöglichen. Die kabelgebundene Variante mit einem Rekorder sorgt für eine zuverlässige und störungsfreie Bildübertragung, die drahtlose Kamera überzeugt mit einer einfacheren Installation. Im letzteren Fall entfallen mühselige Installationsarbeiten, bei denen mehrere Meter Kabel verlegt und verborgen werden müssen, und Sie können sich selbst um die Montage kümmern. Die Videoaufnahmen werden per Funk oder WLAN übertragen. Sie benötigen lediglich eine Stromversorgung. Diese ist meist schon vorhanden, wenn Sie beispielsweise eine bestehende Außenbeleuchtungsanlage ersetzen.
  • Überwachungskamera und Gegensprechanlage
Eine Überwachungskamera im Freien kann in Kombination mit einer Gegensprechanlage eingesetzt werden. In diesem Fall ist die Kamera Teil eines Komplettsystems mit einer Türsprechanlage in der Nähe der Eingangstür und einem Monitor im Innenbereich. Ankommende Besucher können so gesehen und die Tür geöffnet werden. Wird die Kamera an einem Außentor und mehrere Meter vom Haus entfernt installiert, liefert die WLAN- oder Funkverbindung möglicherweise kein stabiles Bild und das Risiko von Störungen vergrößert sich. In diesem Fall sollten Sie sich für ein herkömmliches verkabeltes Modell entscheiden. Gegebenenfalls müssen Sie sich dann an einen Fachmann wenden, der die Kabel verlegt, anschließt und verbirgt.
  • Die Vorteile einer smarten Überwachungskamera für den Außenbereich
Mit dem Auftauchen smarter Geräte hat sich der Markt für Videoüberwachung stark weiterentwickelt. Smarte Sicherheitskameras bieten zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Modellen. Eine smarte Überwachungskamera ist per WLAN mit dem Internet verbunden und kann über eine App von jedem Smartphone oder Tablet aus ferngesteuert werden. Sie können in Echtzeit auf die Videoaufnahmen zugreifen, bereits aufgezeichnetes Material wiedergeben, das Bild vergrößern, … Sie überwachen über Ihr Smartphone, was außerhalb des Hauses passiert - egal ob Sie zuhause oder an einem anderen Ort sind.

Smarte Kameras verfügen außerdem über einen Bewegungsmelder, der Sie in Echtzeit im Falle eines Einbruchs benachrichtigt. So können Sie den Einbrecher in die Flucht schlagen oder die Polizei informieren. Mit einer smarten Überwachungskamera haben Sie Ihren Garten, Ihre Garage oder Zugangswege stets im Blick und werden bei verdächtigen Vorkommnissen sofort gewarnt.

Die Auswahl der geeigneten Überwachungskamera für den Außenbereich

Es werden die unterschiedlichsten Überwachungskameras zu verschiedenen Preisen angeboten. Die folgenden Kriterien sollten Ihnen dabei helfen, Ihre Wahl entsprechen Ihren Anforderungen zum besten Qualitäts-/Preisverhältnis zu treffen. Für eine Außenkamera gehört die Nachtsicht zur Pflichtausstattung, damit Sie sich sowohl bei Tag als auch in der Nacht auf eine optimale Bildqualität verlassen können. Eine Infrarot-LED-Beleuchtung ist die geeignete Lösung für optimale Aufnahmen im Dunkeln. Weil die meisten Einbrüche nachts stattfinden, ist es nachvollziehbar, dass Überwachungskameras mit einem Nachtsichtsystem ausgestattet sind. So erhalten Sie auch in der Nacht deutliche Videobilder und die Täter können identifiziert werden, selbst wenn das Infrarotsystem den überwachten Bereich nur schwach ausleuchtet. Entscheiden Sie sich für Infrarot-LEDs mit einer ausreichenden Reichweite, um mehrere Meter zu beleuchten (beispielsweise bis zum Tor, wenn die Überwachungskamera am Haus befestigt ist).
  • Eine Kamera mit Flutlicht
Das Infrarotsystem reicht nicht immer aus, um den Außenbereich in der Nacht ausreichend zu beleuchten. In diesem Fall ist eine Außenkamera mit einem leistungsstarken Flutlicht zu bevorzugen. Sie können einstellen, dass das Licht im Falle einer verdächtigen Bewegung aktiviert wird, oder es einschalten, um Eindringlinge zu überraschen. Smarte Überwachungskameras bieten sogar die Möglichkeit, das Flutlicht über die App einzuschalten, um den entsprechenden Bereich zu beleuchten - egal wo Sie und Ihr Smartphone sich gerade befinden. Das Flutlicht kann auch nützlich sein, wenn die Außenbedingungen (bewölktes Wetter, Einbruch der Dunkelheit) eine zusätzliche Beleuchtung erfordern.
  • Eine Kamera mit guter Bildqualität
Eine der Hauptaufgaben einer Überwachungskamera ist es, bei der Identifizierung von Personen zu helfen. Deshalb sollten Sie sich für eine Sicherheitskamera mit einem neusten CCD- oder CMOS-Sensor entscheiden, um ein qualitativ hochwertiges Bild in HD-Qualität zu erhalten. Sie sollten auch auf die Bildauflösung und die Bildgröße achten. Letztere wird in Megapixel ausgedrückt und gibt das Bildformat und damit die Aufnahmequalität Ihrer Kamera an.
  • Eine Weitwinkelkamera für eine optimale Sicht
Es wäre bedauerlich, aufgrund eines eingeschränkten Sichtwinkels nur einen kleinen Teil der Umgebung aufzuzeichnen. Achten Sie bei der Wahl der Überwachungskamera darauf, dass sie Panoramabilder liefert oder zumindest über ein Weitwinkelobjektiv verfügt. Auf diese Weise verschaffen Sie sich einen umfassenden Überblick. Es werden auch Kameras mit Motor angeboten, die sich bewegen und so einen größeren Bereich abdecken können.
  • Eine Kamera mit Bewegungsmelder
Ist eine Überwachungskamera mit einem Bewegungsmelder ausgestattet, kann eine Alarmsirene ausgelöst werden, sobald ein Einbrecher Ihr Grundstück betritt. Mit diesem Überraschungseffekt wird die Sicherheit des Systems optimiert. Außerdem starten mit einem Bewegungsmelder ausgestattete Kameras die Aufzeichnungen erst, sobald verdächtige Bewegungen vom Sensor erkannt werden. So vermeiden Sie stundenlanges unnötiges Filmmaterial, denn die Aufnahme beginnt erst bei bestimmten Vorkommnissen. Auf diese Weise sparen Sie Speicherplatz und Zeit bei der Durchsicht des Videomaterials!
  • Eine intelligente und zielgerichtete Kamera
Die ausgereiftesten Kameramodelle für den Außenbereich erfassen nicht nur Bewegungen innerhalb ihrer Reichweite. Sie erkennen darüber hinaus, wer oder was Ihr Grundstück betritt: ein Tier, ein Fahrzeug oder eine Person. So erhalten Sie noch genauere Benachrichtigungen auf Ihr Smartphone. Und Sie müssen nicht beunruhigt sein, wenn eine Katze oder ein Briefträger Ihren Garten betritt. Eine weitere interessante Option ist die von manchen Kameras gebotene Möglichkeit, die Erfassungsbereiche abzugrenzen. Auf diese Weise können Sie gemeinsam genutzte Bereiche, die das Haus umgeben, von der Überwachung ausschließen.
  • Eine Kamera für alle Fälle
Wenn Sie eine Überwachungskamera im Freien installieren, sollten Sie sich für ein wetter- und staubfestes Modell entscheiden. Denn Außenkameras sind ständig den Launen des Wetters ausgesetzt. Es werden Folien angeboten, mit den die Kamera abgedichtet werden kann. Denken Sie auch daran, dass ein Einbrecher, sobald er eine Kamera entdeckt, versuchen wird, diese außer Kraft zu setzen. Deshalb sollten Sie sich für ein robustes Modell entscheiden. Es werden beispielsweise Sicherheitskameras mit vandalismusgeschütztem Dome-Gehäuse angeboten. Mit einem derartigen Gehäuse wird eine leichtfertige Beschädigung des Geräts verhindert.
  • Das Kosten-Nutzen-Verhältnis
Überwachungskameras werden in allen Preisklassen angeboten, von einigen Dutzend bis hin zu mehreren hundert Euro. Der Preis hängt ab von der eingesetzten Technologie, der Bildqualität, den Optionen und dem Zubehör der Kamera (Zoom, Alarm usw.), der Tatsache, ob das Gerät mit einem Motor ausgestattet ist usw. Wenn Sie sich für eine verkabelte Kamera entscheiden, kommen die Kosten für die Installation hinzu.

Beurteilen Sie Ihre individuellen Anforderungen sorgfältig, um sich für eine geeignete Videoüberwachungslösung zu einem angemessenen Preis zu entscheiden: Sicherheitslage, Häufigkeit Ihrer Abwesenheiten, Wert des zu schützenden Objekts, geschäftliche oder private Nutzung, Beschaffenheit Ihres Hauses und des Außenbereichs,… Für jeden dieser Fälle gibt es eine geeignete Außenkamera. Wenn es um die Sicherheit geht, ist übertriebene Sparsamkeit nicht angebracht: der Preis einer Überwachungskamera ist möglicherweise der Preis, den man für ein Gefühl der Sicherheit zahlen muss.

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